LKWs mit verbesserter Direktsicht


Modelle mit optimierter Direktsicht

LKWs mit verbesserter Direktsicht sind heute noch Nischenprodukte. Die beiden Bereiche, in denen sie am weitesten verbreitet sind, sind Entsorgungsbetriebe (Müllfahrzeuge) und auf dem Flugfeld (Catering, Tankwagen). Dort werden sie als so genannte „Low-Entry“ Fahrzeuge beschrieben, also Fahrzeuge mit niedrigem Einstieg. Die am weitesten verbreiteten Fahrzeuge sind der Mercedes Econic und der  Volvo FE LEC. In den letzen Jahren wurden von mehreren Herstellern Modelle vorgestellt, die weniger spezielle Low Entry Fahrzeuge sind, sondern mit verbesserter Direktsicht für die allgemeine Nutzung im urbanen Bereich entwickelt wurden. Meist wurden sie mit weiteren Merkmalen ausgestattet, die die Sicherheit von Fahrradfahren und Fußgängern erhöhen. Dazu gehören Sensoren zur Warnung vor Personen im näheren Umfeld und Rundumkameras,  Warnschilder und seitliche Schutzflächen und as Risiko zu minimieren, bei den häufigen Rechtsabbiegerunfällen unter die Hinterräder zu gelangen.

Der Mercedes Econic

Der Mercedes Econic wurde 1998 vorgestellt, ist also schon seit 20 Jahren auf dem Markt. In dieser Zeit wurden einige Merkmale überarbeitet und einige Sondermodelle vorgestellt. Mercedes bewegt diesen LKW zunehmend aus der Nische des kommunalen Entsorgungsfahrzeugs heraus und stellt ihn hier als LKW mit Kastenaufbau für den Nahverkehr vor:

Wer mit seinen Waren in Richtung Innenstadt unterwegs ist, weiß, was ihn erwartet: schmale Straßen, enge Kurven und eingeschränkte Rangiermöglichkeiten. Hinzu kommt insbesondere tagsüber eine hohe Verkehrsdichte, die neben vielen Kraftfahrzeugen auch Radfahrer und Fußgänger mit einschließt und von dem Fahrer ein hohes Maß an Konzentration erfordert – viel Verantwortung, gerade auch unter Zeitdruck. Und da er meist mehrere Stationen auf seiner täglichen Tour anfährt, muss er auch ein wiederholtes Ein- und Aussteigen in Kauf nehmen. Nicht zuletzt werden immer striktere Regeln zu einer zunehmenden Herausforderung: Einfahrrestriktionen für Dieselfahrzeuge, Auflagen hinsichtlich Lärmschutz oder Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung. Tendenz steigend.

Der Mercedes-Benz Econic ist optimal auf die Herausforderungen im Verteilerverkehr vorbereitet. Das Low-Entry-Konzept für schnelles und sicheres Ein- und Aussteigen, Panoramaverglasung für eine hervorragende Sicht, die pneumatische und vollverglaste Falttür zur verkehrsabgewandten Seite, sowie eine Vielzahl von innovativen Sicherheitssystemen machen den Econic zu einem hocheffizienten und sicheren Fahrzeug.

Das Thema der Sicherheit für Radfahrer und Fußgänger wird hier auffallend nicht in den Vordergrund gestellt.

Der Mercedes Econic als Entsorgungsfahrzeug

In einem seiner klassischen Einsatzbereiche wird der Econic weiterentwickelt. In diesem Artikel beschreibt der Hersteller zum einen die Vorzüge der Fahrgastzelle aber auch die des schadstoffärmeren Erdgasantriebes.

Der Econic als Sattelschlepper

Bei der Spedition VOS in den Niederlanden war ein Sondermodell des Econic im Einsatz. Hier wurde ihm eine Schlafkabine auf das Fahrerhaus aufgesetzt, was ihm ein spektakuläres, ungewohntes Ausseghen verschaffte. Diese testphase ist offenbar abgeschlossen, die Fahrerkabine kann für 8000 Euro über die Spedition VOS in den Niederlanden gekauft werden. Neuere Modelle werden auch im Werksverkehr einiger Firmen eingesetzt.

Mercedes-Benz Econic 1828 NGT (Natural Gas Technology), VOS Logistics

Mercedes-Benz Econic 1828 NGT (Natural Gas Technology), VOS Logistics

Der Mercedes Econic in London

In London wird die Sicherheit von Radfahrern groß geschrieben. Der London Cycling Award 2016 ging an den Mercedes-Benz Econic Mit dem Econic hat Mercedes-Benz als erstes Unternehmen die hohen Londoner Sicherheitsstandards für Baustellenfahrzeuge umgesetzt

Stuttgart / London – Mercedes-Benz Trucks ist in Großbritannien von einer Expertenjury der einflussreichen Londoner Fahrrad-Lobbygruppe London Cycling Campaign (LCC) bei den London Cycling Awards 2016 mit dem
„Pro-cycling Business of the Year Award“ ausgezeichnet worden. Die Londoner Fahrradszene hat den Mercedes-Benz Econic zum Sieger in dieser Kategorie gekürt. Großes Lob erhält der Econic insbesondere für die niedrige Sitzposition und das unübertroffen große Rundum-Sichtfeld des Fahrers. Der Preis wurde im Rahmen der Fahrradshow „Spin – The Cycling Festival“ überreicht, die im Medienkomplex Old Truman Brewery im Londoner East End stattgefunden hat.

In ihrer Begründung hebt die Jury hervor, dass Mercedes-Benz als erstes Unternehmen die hohen Sicherheitsanforderungen von „Clocs“ (Construction Logistics and Cyclist Safety) sowie LCC für Baustellenfahrzeuge umgesetzt und ein Fahrerhaus mit niedrigem Einstieg, niedriger Bodenhöhe, groß dimensio­niertem Rundum-Sichtfeld und stark verringerten toten Winkeln realisiert hat.

Die Jury unter Vorsitz von Dr. Ashok Sinha, Geschäftsführer der London Cycling Campaign, erklärt: „Durch die Adaptierung an unsere Vorgaben trägt Mercedes-Benz aktiv zu einem deutlich verbesserten Schutz von Fahrrad­fahrern und Fußgängern bei, die von den Fahrern eines Econic wesentlich schneller und besser gesehen werden. Wir ehren heute diejenigen mit dieser wichtigen Auszeichnung, die mit Elan, Innovationsstärke und Entschlossenheit zur Erhöhung der Sicherheit im Londoner Stadtverkehr beigetragen haben.”

Die niedrige Höhe des Mercedes-Benz Econic und damit auch der Sitzposition des Fahrers wird durch die tiefgezogene und besonders breite Panorama-Frontscheibe sowie die von oben bis unten voll verglaste Falttür auf der Beifahrerseite ergänzt. Durch diese Konfiguration des Fahrerhauses befindet sich der Kopf des Fahrers auf nahezu gleicher Höhe mit dem eines Radfahrers. Ein direkter Sichtkontakt zwischen Fahrer und Fahrradfahrer ist somit zu jeder Zeit möglich. Eine Blendung des Fahrers bei intensiver Sonnenein­strahlung verhindert das elektrisch betätigte Sonnenrollo, das sich über die gesamte Breite der Frontscheibe erstreckt. Ein innovatives Totwinkel-Kamera-System vergrößert durch vier am Fahrzeug angebrachte Kameras die Sicht auf den vorderen, seitlichen und rückwärtigen Verkehrsraum. In Kombination mit dem Rückspiegelsystem innen und außen erhöht das Totwinkel-Kamera-System die Sicherheit vor allem bei Abbiegemanövern, bei Ampelstopps und bei Arbeiten am Straßenrand.

In der britischen Hauptstadt sind inzwischen mehr als 130 Econic-Fahrzeuge in Betrieb.

Die Londoner Radfahrer haben den Mercedes-Benz Econic zum Gewinner des „Pro-cycling Business of the Year Award 2016“ gekürt. London's cyclists have voted the Mercedes-Benz Econic the winner of the "Pro-cycling Business of the Year Award 2016".

Die Londoner Radfahrer haben den Mercedes-Benz Econic zum Gewinner des „Pro-cycling Business of the Year Award 2016“ gekürt.

 


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