München 10-2017 – Lkw-Fahrer überrollt Radfahrerin


t Eine Radfahrerin überquerte eine Straße im Stop&Go Verkehr. Der LKW Fahrer bemerkte die Frau nicht, überfuhr sie und schleifte sie 100 m mit. Da er Schleifgeräusche wahrgenommen hatte, wies er seinen Beifahrer an, das zu überprüfen. Bei der Überprüfung bemerkten sie die Frau, die sich zusammen mit ihrem Fahrrad unter dem LKW verkeilt hatte.

 

Kommentar zum Unfall

Wie die Zeitung schreiben, überquerte die Schwerverletzte Frau die Straße vor dem LKW. Der Fahrer bemerkte si vor dem Anfahren nicht. Dia Abbildungen zeigen einen LKW vom Typ Mercedes Actros.

Direktsicht Mercedes Astros

Durch die sehr hohe Sitzposition hat der LKW eine eingeschränkte Sicht auf den Bereich direkt vor dem LKW.

Der Bereich vor dem LKW ist nicht direkt einsehbar. Das bedeutet, dass der LKW Fahrer diesen Bereich nur über den Blick in den Rampenspiegel erfassen kann. Ansonsten ist es möglich, vor dem LKW die Straße zu überquereren, ohne dass der LKW  Fahrer dies bemerkt. In der Draufsicht erkennt man, wie weit ein Fußgänger (hier ein Mittelgroßer Mann) vom LKW entfernt die Straße queren kann, ohne vom Fahrer direkt gesehen zu werden.

Actros-N3-Abstand-Fußgänger-Direktsicht

Actros-N3-Abstand-Fußgänger-Direktsicht in der Draufsicht

Der blaue Bereich zeigt eine Fläche die Kopfhöhe der Fußgänger an, die der Fahrer direkt sehen kann. Die Personen wurden in der Simulation so platziert, dass sie kurz davor sind, im Sichtfeld des LKWs zu erscheinen. Wären die Distanz zum LKW größer, würde der Fahrer zunehmend mehr von der Person direkt sehen können.

Die Ausbuchtung im blauen Bereich ist durch die Gestaltung des Armaturenbretts im Fahrerbereich bedingt. Sie schränkt die direkte Sicht weiter ein. War die verunfallte Frau deutlich kleiner als der hier im Modell angenommene „mittelgroße Mann“, konnte in noch größerem Abstand zum LKW die Straße queren, ohne dass sie vom Fahrer direkt hätte gesehen werden können.

Das Vorhandensein eines Rampenspiegels, der diesen Toten Winkel hätte abdecken sollen, hat den Unfall nicht verhindern können. Wie man hier sieht, ist die blaue Person sich auch außerhalb des Sichtbereich des Rampenspiegel befand. Das bedeutet, dass direkt vor dem Fahrer ein Bereich existiert, in der sich ein ausgewachsener Mann aufhalten kann, der weder direkt, noch durch einen Spiegel zu sehen ist.

Actros-N3-Rampenspiegel

Actros-N3-Rampenspiegel

Fazit

Da bei diesem Unfall offensichtlich die eingeschränkten direkten Sichtverhältnisse maßgeblich an der Unfallursache beteiligt waren, darf man die begründbare Annahme treffen, dass dieser Unfall bei optimierte Direktsicht hätte vermieden werden können. Es gibt in dieser Fahrzeugklasse (Große LKW für den Nahverkehr) konventionelle Modelle anderer Hersteller, die über ein größeres Sichtfeld verfügen.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass dieser Unfall hätte vermieden werden können, wenn der LKW für Direktsicht optimiert gewesen wäre. Der HerstellEconic-Fußgänger-Direktsichter Mercedes bietet mit seinem Modell „Econic“ einen LKW mit einer Kabine mit niedrigerer Sitzposition und für Direktsicht optimierte Einrichtung und Verglasung.

 

Der Einsatz von LKWs mit optimierter Direktsicht kann Leben retten und schwere Unfälle vermeiden!

 

 

 


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